Merz muss sich bei der Rente besser im Griff haben
Politik
Die gesetzliche Altersvorsorge bleibt elementar für den Zusammenhalt dieser Gesellschaft. Ein Großkonflikt wäre fatal – auch für Kanzler Merz, meint Matthias Schiermeyer.
Friedrich Merz beim Bundesverband deutscher Banken: Selbstverständliches im verfehlten Rahmen ausgesprochen.
(Foto: Kay Nietfeld/dpa)
Die gesetzliche Rente ist ein Grundpfeiler des Sozialstaats – zentral für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Wer auch nur den Eindruck erweckt, die Standfestigkeit verringern zu wollen, muss sich über anhaltende Aufwallungen nicht wundern. Insofern hat Kanzler Friedrich Merz angesichts der Demografie einerseits Selbstverständliches von sich gegeben, als er die Rente zur „Basisabsicherung für das Alter“ herunterstufte und die betriebliche sowie private Altersvorsorge für die Zukunft als notwendig zum Erhalt des Lebensstandards erklärte. Andererseits wirft er damit viele Fragen auf und verunsichert auch diejenigen, denen die gesetzliche Rente jetzt schon nicht mehr für ein gutes Leben ausreicht. Rund 3,5 Millionen Rentner über 65 Jahren gelten als armutsgefährdet – ohne Chance auf eine ergänzende Vorsorge.
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