Laschet: Atomfrage steht nicht direkt zur Entscheidung an
Politik
Braucht Europa einen eigenen Atomschirm? Deutschland und Frankreich reden nach Angaben des Kanzlers zumindest darüber. CDU-Außenpolitiker Laschet dämpft die Erwartungen.
Laschet dämpft die Erwartungen an die Gespräche mit Frankreich über einen europäischen Atomschirm. (Archivfoto)
(Foto: Hannes P. Albert/dpa)
Berlin - Nach Einschätzung von CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hat die Frage eines europäischen nuklearen Schutzschirms nicht die höchste Dringlichkeit. Es sei richtig, kein Thema zu tabuisieren. "Aber dass wir jetzt als Erstes darüber diskutieren müssen, wie wir eine deutsche Beteiligung an einer Atomwaffe hinkriegen, glaube ich, ist weder für den Kanzler noch für mich, noch für sonst jemanden die Priorität", sagte Laschet in der ARD-Sendung "Caren Miosga". Die Frage stehe nicht in den nächsten Wochen oder Monaten zur Entscheidung an. Laschet verwies auf dringlichere Themen - etwa, mehr Geld für Verteidigung auszugeben und die Wirtschaft zu stärken.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen