BND will "erste Verteidigungslinie" Deutschlands werden

Politik

Der Bundesnachrichtendienst sieht sich 70 Jahre nach seiner Gründung vor großen Herausforderungen. Dessen Präsident findet drastische Worte zur Lage. Und aus dem Kanzleramt gibt es ein Versprechen.

Der für die Geheimdienste zuständige Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) verspricht dem BND den nötigen Instrumentenkasten für dessen künftige Aufgaben.

Der für die Geheimdienste zuständige Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) verspricht dem BND den nötigen Instrumentenkasten für dessen künftige Aufgaben.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Berlin - Kriege und Krisen, bröckelnde Allianzen, KI-Revolution: BND-Präsident Martin Jäger will den Bundesnachrichtendienst zu einer operativ schlagkräftigen Abwehreinheit umbauen. "Wir müssen und werden Deutschlands erste Verteidigungslinie sein", sagte er in Berlin beim Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Auslandsnachrichtendienstes. "Wir werden unsere Gegner konfrontieren, uns technologisch einen Spitzenplatz erarbeiten und halten. Und wir werden massiv in unsere Krisenfestigkeit investieren."

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