Kosovo: Präsidiale Trümmerschlacht auf dem Amselfeld
Politik
Weil Kosovos Parlament sich nicht fristgerecht auf ein Staatsoberhaupt einigen konnte, steht das Land vor der dritten Parlamentswahl in 14 Monaten.
Auch Premier Albin Kurti steht unter Boykottverdacht
(Foto: dpa/Armend Nimani)
Dem ermatteten Publikum ist keine Pause vergönnt. Weil sich das Parlament nicht fristgerecht auf die Wahl eines neuen Staatsoberhaupts verständigen konnte, muss laut Verfassung innerhalb von 45 Tagen eine neue Volksvertretung gewählt werden. Der krisengeschüttelte Staatsneuling steht damit vor der dritten Parlamentswahl in 14 Monaten. „Die Welt brennt. Aber in Kosovo folgt nach fünf Urnengängen in zwölf Monaten nun noch eine weitere Parlamentswahl im April“, klagt in Pristina der Analyst Ilir Deda. „Unverantwortliche Leute mit gefährlichen Plänen“ hätten das Land „in Neuwahlen getrieben“, ärgerte sich am Freitag verbittert die unfreiwillig aus dem Amt scheidende Landesmutter Vjosa Osmani.
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