Konkurrenz von ganz rechts für Salvini und Meloni

Politik

Der rechtsextreme Ex-General Roberto Vannacci verlässt die Lega und gründet eine eigene Partei. Ein schwerer Schlag – nicht nur für Lega-Chef Matteo Salvini.

Roberto Vannacci kehrt der Lega Nord den Rücken zu.

Roberto Vannacci kehrt der Lega Nord den Rücken zu.

(Foto: dpa/LaPresse via ZUM/Cecilia Fabiano)

„Ich habe dich gerne, aber meine Straße ist eine andere.“ Mit dieser SMS hat der „Generalissimo“, wie Vannacci von seinen Anhängern genannt wird, seinem bisherigen Parteichef Salvini seinen Abschied mitgeteilt. Überraschend kam der Schritt nicht: Einige Tage zuvor hatte der 57-jährige ehemalige Fallschirmjäger-General den Namen seiner zukünftigen Partei, Futuro Nazionale, registrieren und schützen lassen. Vannacci, der bei den Europawahlen 2024 als Parteiloser auf der Liste der Lega mit über 400 000 Stimmen bestgewählter italienischer Europaabgeordneter wurde, war bis Mittwoch einer der Vizepräsidenten der Lega gewesen.

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