Klingbeil: Nach Rubio-Rede nicht zufrieden zurücklehnen
Politik
US-Außenminister Rubio bekommt für seine Rede in München viel Applaus. Vizekanzler Klingbeil sieht aber noch keinen Grund für Entwarnung in den transatlantischen Beziehungen.
Den Vizekanzler Lars Klingbeil hat die Rede von US-Außenminister Marco Rubio noch nicht überzeugt.
(Foto: Manuel Genolet/dpa)
München - Die überraschend versöhnliche Rede von US-Außenminister Marco Rubio an die Europäer in München ist für Vizekanzler Lars Klingbeil kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. Zwar sei der Auftritt Rubios "sehr verbindlich" und "sehr diplomatisch" gewesen, sagte der Finanzminister und SPD-Chef unmittelbar nach der Rede der Deutschen Presse-Agentur. "Trotzdem muss man ja einfach sehen, wir haben gerade sehr viele Dinge im transatlantischen Verhältnis, die nicht gemeinsam laufen, wo wir Differenzen haben. Und deswegen wäre das Falscheste, was jetzt passieren kann, dass die Europäer sich jetzt zufrieden zurücklehnen und sagen: Jetzt ist wieder alles gut."
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