Klette zeigt der Justiz Grenzen auf

Politik

Im Verfahren gegen das frühere RAF-Mitglied trifft Vergangenheit auf Zukunft. Die Justiz ist darauf nicht optimal vorbereitet, kommentiert Christian Gottschalk.

Daniela Klette zeigt bei der Urteilsverkündung ihr freundliches Gesicht.

Daniela Klette zeigt bei der Urteilsverkündung ihr freundliches Gesicht.

(Foto: SINA SCHULDT/AFP)

Das Verfahren gegen Daniela Klette gehört zu den spannendsten Prozessen der jüngeren deutschen Vergangenheit – und wohl auch zu jenen mit den größten Nachwehen. Das liegt weniger an der Haftstrafe von 13 Jahren, zu der das Landgericht Verden die ehemalige Terroristin verurteilt hat. Ob die Höhe der Strafe angemessen ist, lässt sich ohne Kenntnis der Akten ohnehin nicht seriös beurteilen. Die Bedeutung des Verfahrens liegt auch nicht in der Aufarbeitung der Vergangenheit.

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