Journalistinnen als Staatsfeindinnen - Irans Justiz klagt an

Politik

Zwei Journalistinnen sind unter den Ersten, die über den Tod einer jungen Frau berichten, was eine massive Protestwelle im Iran auslöste. Sie wurden festgenommen - nun sollen die Prozesse beginnen.

Die Journalistinnen Nilufar Hamedi (l) und Elaheh Mohammadi (r).

Die Journalistinnen Nilufar Hamedi (l) und Elaheh Mohammadi (r).

(Foto: Mehrdad Aladin/dpa)

Teheran (dpa) – Eine Umarmung in Trauer: Das Foto der Eltern der verstorbenen Kurdin Jina Mahsa Amini geht um die Welt und löst im Iran heftige Proteste aus. Die Journalistin Nilufar Hamedi veröffentlicht das Bild Mitte September in den sozialen Medien, aufgenommen kurz nach dem Tod der jungen Frau. Sittenwächter hatten sie wegen eines angeblich schlecht sitzenden Kopftuchs gewaltsam festgenommen, Amini fällt ins Koma und stirbt wenig später.

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