Israel enteignet erstmals islamische heilige Stätte in besetzten Gebieten

Politik

Das Grab des Propheten Samuel verorten Juden, Christen und Muslime in Nabi Samuel bei Jerusalem. Jetzt hat Israel das Gebiet enteignet. Aktivisten warnen vor einem Religionskrieg.

Der rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich. Mit dem Grab des Propheten Samuel hat Israel erstmals eine islamische heilige Stätte in den besetzten palästinensischen Gebieten enteignet (Archivfoto).

Der rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich. Mit dem Grab des Propheten Samuel hat Israel erstmals eine islamische heilige Stätte in den besetzten palästinensischen Gebieten enteignet (Archivfoto).

(Foto: IMAGO/SOPA Images/IMAGO/Eyal Warshavsky / SOPA Images)

Mit dem Grab des Propheten Samuel hat Israel erstmals eine islamische heilige Stätte in den besetzten palästinensischen Gebieten enteignet. Nach Angaben der israelischen Friedensorganisation "Peace Now" erließ Israels Zivilverwaltung einen Enteignungsbeschluss für insgesamt knapp 11 Hektar Land in Nabi Samuel nahe Jerusalem. Auf dem Gebiet befinde sich auch die Moschee mit der als Grab des Propheten Samuel verehrten Stätte. Sie ist bisher im Besitz der islamischen Waqf-Behörde, die auch die heiligen islamischen Stätten auf dem Tempelberg verwaltet.

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