Iran treibt den Preis für eine Einigung hoch

Politik

Das Regime in Teheran sieht sich als Sieger der Eskalation mit Israel – und setzt offensichtlich darauf, dass US-Präsident ein schnelles Ende des Krieges braucht.

Gewiefter Diplomat: Irans Außenminister Abbas Araghtschi

Gewiefter Diplomat: Irans Außenminister Abbas Araghtschi

(Foto: AFP/dpa/Tatyana Makeyeva)

Der Iran sieht sich als Sieger der jüngsten Konfrontation mit Israel und dürfte nun versuchen, als Preis für eine Einigung mit den USA weitere Zugeständnisse von US-Präsident Donald Trump durchzusetzen. Die Forderungen nach Freigabe eingefrorener Auslandsguthaben des Iran und einem Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen stehen dabei im Mittelpunkt. Das Regime in Teheran ist nach Einschätzung von Experten überzeugt, dass von USA und Israel derzeit keine militärische Bedrohung mehr ausgeht.

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