Ökonomen: Großteil der neuen Staatsschulden zweckentfremdet

Politik

Das 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket der Bundesregierung soll der Modernisierung Deutschlands dienen. Doch nach separaten Berechnungen des Ifo-Instituts und des IW Köln kann davon keine Rede sein.

Eine Bahnbaustelle in Karstädt in Brandenburg. Nach Berechnung des Ifo-Instituts floss 2025 ein großer Teil der für Investitionen in die Infrastruktur vorgesehenen Milliardenschulden des Bundes in das Stopfen von Haushaltslöchern. (Archivbild)

Eine Bahnbaustelle in Karstädt in Brandenburg. Nach Berechnung des Ifo-Instituts floss 2025 ein großer Teil der für Investitionen in die Infrastruktur vorgesehenen Milliardenschulden des Bundes in das Stopfen von Haushaltslöchern. (Archivbild)

(Foto: Jens Büttner/dpa)

München - Die Bundesregierung hat nach Berechnungen des Ifo-Instituts und des IW Köln ihre eigentlich für Investitionen vorgesehen neuen Milliardenschulden bislang hauptsächlich für Haushaltslöcher ausgegeben. Von den 2025 im Rahmen des "Sondervermögens für Klimaneutralität und Infrastruktur" (SVIK) aufgenommenen Krediten in Höhe von 24,3 Milliarden Euro seien 95 Prozent nicht für Investitionen genutzt worden, schreiben die Münchner Ökonomen in ihrer Analyse. Das IW Köln kommt in seiner separaten Analyse zu ganz ähnlichen Ergebnissen

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