Harmonie im Oval Office – aber ein mageres Ergebnis

Politik

Auch wenn Merz mit Trump einigermaßen gut kann, kommt der Kanzler aus Washington mit ziemlich leeren Händen zurück, kommentiert Rainer Pörtner.

Gemeinsamer Auftritt im Oval Office: Kanzler Friedrich Merz (li.) war am Dienstag zu Besuch bei Präsident Donald Trump.

Gemeinsamer Auftritt im Oval Office: Kanzler Friedrich Merz (li.) war am Dienstag zu Besuch bei Präsident Donald Trump.

(Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa)

Zum dritten Mal war Friedrich Merz bereits als Kanzler in Washington. Nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump ist zunächst klar: Die beiden können gut miteinander. Sie haben eine politische Arbeitsbeziehung entwickelt, die zumindest dazu führt, dass Trump – hinter verschlossenen Türen – den Ausführungen und Argumenten des deutschen Regierungschefs zuhört. Das ist nicht sehr viel. Aber doch deutlich mehr, als es einer ganzen Reihe anderer europäischer Regierungschefs zurzeit gelingt.

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