Hängepartie um geplante Hängebrücke

Politik

Das „Jahrhundertprojekt“, die Brücke zwischen Kalabrien und Sizilien ist im Visier der Ermittler. Es geht um Korruption. Das ist auch ein Schlag für Transportminister Salvini.

Computeranimation der geplanten Hängebrücke

Foto: imago stock&people/Imago Milestone Media Computer Graphics

Computeranimation der geplanten Hängebrücke Foto: imago stock&people/Imago Milestone Media Computer Graphics

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Das „Jahrhundertprojekt“ einer Verbindung des italienischen Festlandes mit Sizilien, das die Fantasie der italienischen Politiker seit den Zeiten von Giuseppe Garibaldi beflügelt, steht auch unter der aktuellen Rechtsregierung von Giorgia Meloni unter keinem guten Stern. Im letzten Herbst hatte der Rechnungshof den Bau der Brücke blockiert, unter anderem weil EU-Bestimmungen über die Finanzierung öffentlicher Projekte verletzt würden, aber auch, weil keine ordnungsgemäße Umweltverträglichkeitsprüfung vorliege. Das Veto des Rechnungshofs hätte für an sich ausgereicht, um den Baubeginn um Jahre zu verzögern. Nun hat sich auch die Strafjustiz eingeschaltet: Der Oberstaatsanwalt von Rom, Francesco Lo Voi, hat gegen drei Verantwortliche Ermittlungen wegen Korruption und Amtsgeheimnisverletzung eingeleitet.

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