Gesetze für den Internet-Dschungel

Politik

Kinder sind den Abgründen der digitalen Welt fast schutzlos ausgeliefert. Die EU will dem engere Grenzen setzen. Das ist notwendig, kommentiert unser Autor Knut Krohn.

Dem US-Internetgiganten Meta wird von der EU vorgeworfen, zu wenig für den Schutz von Kindern zu tun.

Dem US-Internetgiganten Meta wird von der EU vorgeworfen, zu wenig für den Schutz von Kindern zu tun.

(Foto: Jens Büttner/dpa)

Im Internet herrschen die Gesetze des Dschungels. Und die wenigen Regeln, die es gibt, werden oft ignoriert. Deshalb ist es richtig, dass die Europäische Union beharrlich daran arbeitet, dem Treiben im digitalen Raum Grenzen zu setzen. Zu lange wurde die tsunamiartige Zunahme von Hass und Hetze in den sozialen Medien von allen Seiten laut beklagt, dagegen unternommen wurde allerdings wenig. Und zu lange haben sich die Gesetzgeber auf die vollmundigen, aber leeren Versprechungen der Internet-Giganten verlassen, die Probleme selbst zu lösen.

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