Gegensätzliche Vorstellungenvon Steuergerechtigkeit
Politik
Die fiskalischen Pläne von SPD und CDU scheinen sich zu widersprechen. Ein sinnvoller Kompromiss ist dennoch denkbar, meint unser Autor Armin Käfer.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann findet keinen Beifall bei der SPD für seine Steuerreformpläne.
(Foto: Michael Kappeler/dpa)
Die Steuerfantasien der Regierungsparteien vagabundieren in gegensätzliche Richtungen: Die SPD und ihr Finanzminister Lars Klingbeil versprechen, kleine und mittlere Einkommen zu entlasten – ein Geschenk an die Leute, die früher mal zu ihren Stammwählern zählten. Dafür wollen sie Erben stärker zur Kasse bitten. Die CDU will in Gestalt ihres Generalsekretärs Carsten Linnemann hingegen Besserverdienende schonen. Unterm Strich müsste dafür der Staat auf Einnahmen verzichten – was er sich kaum leisten kann.
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