Fallen die Türken vom Glauben ab?
Politik
Die Erdogan-Regierung betont im Fastenmonat Ramadan den Wert der Religion. In Wahrheit geht es um Macht. Doch besonders die Jugend wendet sich vermehrt ab.
Muslime bei Sonnenaufgang in Istanbul.
(Foto: imago//Tolga Uluturk)
Der islamische Fastenmonat Ramadan ist traditionell eine Zeit der Stille und der Einkehr. Doch in der Türkei will jetzt die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan den heiligen Monat nutzen, um religiöse Werte in der Gesellschaft stärker zu verankern. Er bete zu Gott, dass der Ramadan die Einheit und die Solidarität im Land stärken möge, erklärte Erdogan zum Beginn des Fastenmonats vor wenigen Tagen. Nach mehr als 20 Jahren unter der Regierung des frommen Muslims Erdogan fallen offenbar immer mehr Türken vom Glauben ab. Und Erdogan trage unfreiwillig dazu bei, sagen Experten.
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