Waffen und Tierstreu – 13 Jahre Haft für Ex-RAF-Terroristin

Politik

Daniela Klette soll ihr Leben im Untergrund mit Raubüberfällen finanziert haben. Im ersten Prozess gegen die frühere Terroristin gibt es nun ein Urteil. Dabei spielt auch Kaninchenstreu eine Rolle.

Daniela Klette nahm das Urteil äußerlich gelassen auf.

Daniela Klette nahm das Urteil äußerlich gelassen auf.

(Foto: Sina Schuldt/dpa-pool/dpa)

Verden - 13 Jahre Haft für die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette: Als der Vorsitzende Richter am Landgericht Verden das Urteil verkündet, entsteht Tumult im Zuschauerraum. Klettes Unterstützer und Unterstützerinnen buhen, rufen "Freiheit für Daniela", recken Fäuste nach oben. Einige verlassen freiwillig den Saal, andere werden von Justizbeamten nach draußen geführt. Die 67-jährige Angeklagte nimmt das Urteil äußerlich gelassen entgegen. Sie freut sich sichtlich über die Reaktion, erhebt ebenfalls einen Arm mit geballter Faust.

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