Europas Rüstung bleibt ein Flickenteppich

Politik

Europa muss aufrüsten, doch das Geld ist knapp. Gemeinsame Rüstungsprojekte könnten die Kosten senken, die Zusammenarbeit geht aber trotz vieler Appelle nicht voran.

Kampfdrohnen wie das US-amerikanische Gerät vom Typ MQ-9 entscheiden inzwischen Kriege. Die Entwicklung in Europa hängt auch in diesem Bereich hinterher.

Kampfdrohnen wie das US-amerikanische Gerät vom Typ MQ-9 entscheiden inzwischen Kriege. Die Entwicklung in Europa hängt auch in diesem Bereich hinterher.

(Foto: dpa)

Europas Staaten könnten sich in einem Krieg kaum gemeinsam verteidigen. Der Grund: der Kontinent ist noch immer ein rüstungstechnischer Flickenteppich. Vier Jahre nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine gibt es zwar viele Absichtserklärungen das zu ändern, bisher aber wenige reale Kooperationsprojekte. Dabei ist die Liste der Mängel in der europäischen Verteidigung beängstigend lang. Schwächen gibt es in allen Bereichen: Luft- und Raketenabwehr, Artillerie, Raketen und Munition, Drohnen und Drohnenabwehrsysteme. Es fehlt selbst an fundamentalen Fähigkeiten, wie zum Beispiel Transportkapazität, um im Falle eines Angriffes schnell Menschen und Maschinen zu bewegen. Sehr finster wird es bei der elektronischen Kriegsführung, dem Einsatz künstlicher Intelligenz oder einer koordinierten Cyberabwehr, die schon jetzt angesichts der ständigen russischen Angriffe dringend aufgebaut werden müsste.

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