"Etwas ist faul im Königreich Norwegen"

Politik

«Super-Diplomaten», ein Ex-Regierungschef und die Kronprinzessin: Warum suchte ausgerechnet Norwegens Elite Epsteins Nähe - und umgekehrt? Die Frage bewegt viele im Land des Friedensnobelpreises.

Der Friedensnobelpreis ist das Aushängeschild Norwegens. Doch selbst die prestigeträchtige Auszeichnung bleibt vom Epstein-Skandal nicht verschont. (Archivbild)

Der Friedensnobelpreis ist das Aushängeschild Norwegens. Doch selbst die prestigeträchtige Auszeichnung bleibt vom Epstein-Skandal nicht verschont. (Archivbild)

(Foto: Steffen Trumpf/dpa)

Oslo - Die Norweger reiben sich in diesen Tagen die Augen über die Elite in ihrem Land. Ihre Kronprinzessin? Tauschte sich mit Epstein zu Liebesdingen aus. Ihr Ex-Ministerpräsident? Versuchte für den Sexualstraftäter allem Anschein nach ein Treffen mit Putin zu arrangieren. Ein früherer Top-Diplomat? Nannte den US-Amerikaner seinen besten Freund. Das legen zumindest die neuen Veröffentlichungen im Fall Jeffrey Epstein nahe. Die Enthüllungen erschüttern das Selbstbild der Norweger. Viele fragen sich: Warum spielt ausgerechnet unser kleines Land eine so große Rolle in diesem Skandal?

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