Einem Diktatfrieden folgt nur der nächste Krieg

Politik

Zwölf Jahre Krieg in der Ukraine werfen die Frage auf, ob Gewalt und Macht über Recht und Freiheit triumphieren dürfen, kommentiert Franz Feyder den Jahrestag des Kriegsausbruchs.

An letzten Kontrollpunkt vor der umkämpften Stadt Pokrovsk haben ukrainische Soldaten eine Gedenkstelle für gefallene Kameraden gebaut: Wer fundamentale Werte preisgibt, sät Gewalt.

An letzten Kontrollpunkt vor der umkämpften Stadt Pokrovsk haben ukrainische Soldaten eine Gedenkstelle für gefallene Kameraden gebaut: Wer fundamentale Werte preisgibt, sät Gewalt.

(Foto: Franz Feyder)

Russische Soldaten ohne Hoheitsabzeichen besetzten vor genau 4383 Tagen die Krim. Am 24. Februar 2014 begann mit der gewaltsamen Annexion der ukrainischen Halbinsel ein Krieg, der wie ein regionaler Konflikt wirkte – und sich doch als Zäsur für Europa, ja die ganze Welt erwies. Spätestens mit der russischen Großoffensive auf die ganze Ukraine am 24. Februar 2022 wurde klar: Hier geht es nicht nur um Grenzen. Hier geht es um die Frage, ob Macht über Recht triumphiert.

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