Ein Neonazi will Rathauschef werden
Politik
Ein Kandidat der Rechtsaußen-Partei „Freie Sachsen“ liegt bei der Suche nach einem neuen Oberbürgermeister im ersten Wahlgang vorne.
Das sächsische Bad Schlema war jahrzehntelang geprägt durch die Uranmine Wismut.
(Foto: picture alliance / dpa)
Die beiden sächsischen Städte Aue und Bad Schlema sind diesseits des Erzgebirges noch wenig bekannt. Aue allenfalls wegen des traditionsreichen Fußballvereins, der inzwischen allerdings in der vierten Liga spielt. Bad Schlema, wo zu DDR-Zeiten Uran abgebaut wurde, galt zeitweise als „das stärkste Radiumbad der Welt“. Die 2019 zur Doppelstadt fusionierten Orte könnten demnächst auf unrühmliche Weise Prominenz erlangen: Bei der Wahl des Oberbürgermeisters gilt ein Neonazi als Favorit. Stefan Hartung (37) von der Partei „Freie Sachsen“ hat im ersten Wahlgang 29 Prozent der Stimmen erlangt.
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