EU-Parlament stimmt für leichtere Abschiebung in Drittstaaten

Politik

Bald sollen Menschen auch in Nicht-EU-Länder abgeschoben werden können, damit sie dort Asylschutz beantragen. Und erstmals soll es eine EU-weite Liste sicherer Herkunftsstaaten geben.

Migranten gehen über das Gelände einer Erstaufnahmeeinrichtung (Symbolbild).

Migranten gehen über das Gelände einer Erstaufnahmeeinrichtung (Symbolbild).

(Foto: Patrick Pleul/dpa/Patrick Pleul)

Das Europäische Parlament hat einer verschärften Abschiebepolitik zugestimmt. Deutschland und andere EU-Staaten sollen Schutzsuchende künftig auch in Länder bringen dürfen, zu denen die Betroffenen keine Verbindung haben. Bislang war es nötig, dass Asylsuchende eine enge Verbindung zu einem solchen Drittstaat haben, etwa durch Familienangehörige oder einen längeren Aufenthalt. Künftig soll es schon reichen, wenn ein Abkommen zwischen einem Mitgliedstaat und dem Drittstaat besteht. 

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