EU-Chefdiplomatin: Russland gewinnt nicht - EU kann fordern

Politik

Mehr Verluste, schwierige Rekrutierung: Russland steckt laut EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas in der Klemme. Kann die EU in den Friedensverhandlungen Forderungen stellen?

"Große Enttäuschungen entstehen aus großen Erwartungen. Deshalb halte ich die Erwartungen niedrig", sagte die EU-Chefdiplomatin mit Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz. (Archivbild)

"Große Enttäuschungen entstehen aus großen Erwartungen. Deshalb halte ich die Erwartungen niedrig", sagte die EU-Chefdiplomatin mit Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz. (Archivbild)

(Foto: Ronald Wittek/epa Pool/dpa)

Brüssel - Geheimdiensterkenntnisse deuten nach Angaben von EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas nicht auf einen bevorstehenden russischen Durchbruch im Angriffskrieg gegen die Ukraine hin. "Russland gewinnt nicht. Im Gegenteil: Die Verlustraten steigen deutlich", sagte Kallas im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur und anderen großen Nachrichtenagenturen. Die Regierung in Moskau stehe nun vor dem Problem, dass sie zur Rekrutierung von zusätzlichen Soldaten entweder die Zahlungen erhöhen oder eine neue Mobilmachung einleiten müsste. "Sie sind in einer schwierigen Lage", sagte sie.

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