Die gekränkte Gesellschaft: Wie verletzte Gefühle die Demokratie bedrohen

Politik

Kränkungen sind ein zentrales Muster unserer modernen Zeit – was häufig zu destruktiven politischen Reaktionen und globalen Konflikten führt.

Wutbürger an der Wahlurne.

Wutbürger an der Wahlurne.

(Foto: Björn Locke)

Die modernen Demokratien stecken in einer Vertrauenskrise, vermutlich in ihrer größten seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Rechtspopulistische Parteien und autoritär gesinnte Gruppierungen dominieren in Europa und den USA das politische Geschehen. Wut auf Migranten, die Eliten oder „woke“ Menschen, treiben sie an. Doch diese Gruppen sind mitnichten die Ursache für diese Wut. Vielmehr verbergen sich dahinter oft erlebte Kränkungen, die sich verselbstständigt haben. Häufig wurden sie durch Brüche oder Niederlagen ausgelöst – und häufig werden sie übersehen.

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