Die Geduld nicht überstrapazieren

Politik

Die Zurückweisung des aktuellen Angebots durch die EVG birgt für alle Seiten Risiken. Den Fahrgästen, die eigentlich nur unterwegs sein sollen, könnte das Verständnis abhanden kommen, kommentiert Christian Milankovic.

Die EVG verhandelt aus einer Position der Stärke.

Die EVG verhandelt aus einer Position der Stärke.

(Foto: dpa/Annette Riedl)

Es gehört zu den Ritualen einer Tarifauseinandersetzung, das Angebot oder die Forderung der Gegenseite mit Empörung und Abscheu zurückzuweisen. So weit, so bekannt, so ermüdend. Auch wenn die neueste Entwicklung im Ringen zwischen der Deutschen Bahn (DB) auf der einen und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) anderen Seite scheinbar diesem gut eingeübten Schema folgt, so stellt sie doch einen bemerkenswerten Vorgang da.

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