Die Energiepreise bleiben im Dauerhoch
Politik
Mit einer Entspannung in der Straße von Hormus ist nicht zu rechnen. Die Verbraucher müssen sich an die hohen Benzin- und Dieselpreise gewöhnen.
Rund um die Straße von Hormus kommt es weiterhin zu Kampfhandlungen. Die Energiepreise bleiben daher wohl weiterhin hoch.
(Foto: Sepahnews/ZUMA Press Wire/dpa)
Vor etwa vier Jahren warnte die damalige Außenministerin Annalena Baerbock vor „Volksaufständen“ im Winter. AfD und Linke kündigten einen „heißen Herbst“ an, dem, nachdem er sich nicht einstellte, ein „Wutwinter“ folgen sollte. Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden Verwerfungen bei der Energieversorgung könnten „Gelbwesten-Aufstände“ nach französischem Vorbild provozieren, fürchtete man im Kanzleramt. Wie die Zeit vergeht. Jetzt, vier Jahre später, sind die Energiepreise erneut sehr hoch, die Gasspeicher sind noch längst nicht ausreichend gefüllt, doch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärt im Sommerinterview, dass die Regierung die Preise etwa an der Tankstelle nicht dauerhaft subventionieren könne. Dafür fehle der Regierung das Geld.
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