Der US-Atomschutzschirm bekommt Löcher

Politik

Europa zweifelt an der Verlässlichkeit Washingtons in Sachen nuklearer Abschreckung. Doch die Alternativen sind teuer und voller Risiken.

Russland präsentiert gerne seine mit Nuklearsprengköpfen bestückbaren Interkontinentalraketen. Für den Schutz vor Angriffen mit solchen Waffen auf Europa sorgt auch der Schutzschirm der USA.

Russland präsentiert gerne seine mit Nuklearsprengköpfen bestückbaren Interkontinentalraketen. Für den Schutz vor Angriffen mit solchen Waffen auf Europa sorgt auch der Schutzschirm der USA.

(Foto: dpa)

Europa blickt einer bitteren Wahrheit direkt ins Auge. Über Jahrzehnte konnte sich der Kontinent auf den atomaren Schutzschirm der USA verlassen. Doch das geopolitische Irrlichtern des Präsidenten Donald Trump hat diese Gewissheit zunichte gemacht und stellt die EU vor eine fundamentale Frage: Soll Europa eigene atomare Abschreckungskapazitäten aufbauen? „Wir müssen diese Diskussion führen“, fordert die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zuletzt immer wieder, denn das transatlantische Bündnis sei „nicht mehr das ist, was es einmal war“.

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