Kabinett gibt BSI und Polizei Befugnisse zur Cyberabwehr

Politik

Cyberangriffe bedrohen Wirtschaft und Verwaltung – die Bundesregierung will mit neuen Befugnissen gegensteuern. «Wenn die Gefahr konkret da ist, können wir entsprechend handeln», sagt Dobrindt.

Die Gegenangriffe sollen auch ohne Kenntnis des Betroffenen erlaubt sein.

Die Gegenangriffe sollen auch ohne Kenntnis des Betroffenen erlaubt sein.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Berlin - Die Bundesregierung will jenseits von präventiven Maßnahmen künftig auch eine "aktive Cyberabwehr" erlauben. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt (BKA) sollen zusätzliche Werkzeuge in die Hand bekommen, um Cyberangriffe abzuwehren. Dabei geht es unter anderem um die Untersagung des Betriebs informationstechnischer Systeme, von denen eine Gefahr ausgeht, sowie um das Umleiten von Datenverkehr und das Auslesen, Löschen oder Verändern von Daten. 

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