Bundesregierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf
Politik
Das historische Anwesen in Meseberg eine gute Autostunde nördlich von Berlin war Kulisse für Staatsempfänge und Kabinettsklausuren. Jetzt hat die Bundesregierung entschieden, dass die Ära bald endet.
Schloss Meseberg wurde seit 2007 unter anderem für Empfänge von Staats- und Regierungschefs, aber auch für Kabinettsklausuren genutzt. (Archivbild)
(Foto: Kay Nietfeld/dpa)
Berlin - Die Bundesregierung gibt Schloss Meseberg in Brandenburg nach 20 Jahren als ihr offizielles Gästehaus auf. Mit der Messerschmitt-Stiftung als Vermieterin sei jetzt vereinbart worden, den Vertrag ab Februar 2027 auslaufen zu lassen, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Die Nutzung des Schlosses sei zuletzt sehr zurückgegangen. Als problematisch habe sich dabei auch die deutliche Entfernung zum Berliner Regierungsviertel erwiesen – das Schloss liegt rund 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt.
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