Brüssel misstraut dem Putin-Freund Orban

Politik

Die EU investiert in die Verteidigung Europas. Auch Ungarn erhofft sich viele Milliarden, doch die EU zögert wegen der Korruptionsvorwürfe mit der Auszahlung.

Ungarns Premier Orban und Russlands Präsident Putin sind sich freundschaftlich zugetan. Dass dieser Umstand der EU in diesen Zeiten nicht gefällt, lässt den Mann Budapest kalt.

Ungarns Premier Orban und Russlands Präsident Putin sind sich freundschaftlich zugetan. Dass dieser Umstand der EU in diesen Zeiten nicht gefällt, lässt den Mann Budapest kalt.

(Foto: IMAGO/ITAR-TASS)

Viktor Orban will Geld von der Europäischen Union - sehr viel Geld. Der ungarische Premier kippt zwar unablässig seinen Spott über das ihm verhasste Brüssel, nimmt die EU-Finanzhilfen für sein Land allerdings sehr gerne an. Nun plant Budapest erneut einen tiefen Griff in die Kasse und fordert über 16 Milliarden Euro aus dem jüngst aufgelegten EU-Förderprogramm „Safe“. Mit dem Geld können Mitgliedstaaten das eigene Militär modernisieren. Angesichts der wachsenden Bedrohung aus Russland will die Kommission in der Union bis 2030 gezielt Rüstungsprojekte, Munitionsproduktion oder die Entwicklung neuer Abwehrtechnologien mit insgesamt 150 Milliarden an Krediten unterstützen.

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