Bleibende Unsicherheit: Lagebild der jüdischen Gemeinden

Politik

Eine neue Umfrage des Zentralrats der Juden in Deutschland zeigt die Stimmung seit dem Hamas-Angriff auf Israel 2023. Präsident Schuster nennt die Lage in Deutschland unhaltbar.

Einige Juden zeigen ihre Kippa nicht mehr in der Öffentlichkeit. (Archivbild)

Einige Juden zeigen ihre Kippa nicht mehr in der Öffentlichkeit. (Archivbild)

(Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa)

Berlin - Polizeistreifen vor der Synagoge, Anfeindungen, Hass: Auch zweieinhalb Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel erleben viele Juden in Deutschland ihre Lage als bedrückend. In einer Umfrage des Zentralrats der Juden erklärten 68 Prozent von 102 jüdischen Gemeinden, es sei für sie unsicherer als vor dem 7. Oktober 2023. Der Wert ist seit 2024 von damals 82 Prozent etwas gesunken, aber immer noch sehr hoch.

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