Berichte: Jerusalem soll weiter ins Westjordanland reichen

Politik

Eine neue israelische Siedlung soll Jerusalem erstmals seit 1967 weiter ins Westjordanland dehnen. Kritiker sehen immer mehr Schritte in Richtung einer faktischen Annexion.

Israels Minister für Nationale SicherheitItamar Ben-Gvir: Israel treibt die Annexion von Gebieten im Westjordanland voran (Archivfoto).

Israels Minister für Nationale SicherheitItamar Ben-Gvir: Israel treibt die Annexion von Gebieten im Westjordanland voran (Archivfoto).

(Foto: AFP/AHMAD GHARABLI)

Jerusalem soll israelischen Berichten zufolge erstmals seit Jahrzehnten durch ein neues Siedlungsprojekt wieder weiter ins Westjordanland ausgedehnt werden. Konkret sollen Hunderte neue Wohneinheiten in der Nähe einer 1967 von Israel eroberten und später annektierten Siedlung in Ost-Jerusalem gebaut werden, wie unter anderem die israelische Nachrichtenseite „ynet“ berichtete. „Dies ist das erste Mal seit 1967, dass Jerusalem in das Westjordanland ausgeweitet wird“, teilte die israelische Organisation Peace Now mit. Sie sprach von einer „de facto Annexion durch die Hintertür“.

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