BSW zieht nach Karlsruhe - Am Ende ein politisches Beben?
Politik
Das Bündnis Sahra Wagenknecht zweifelt am Ergebnis der Bundestagswahl vom Februar 2025. Mit Einsprüchen hatte die Partei bislang keinen Erfolg. Letzte Instanz ist das Bundesverfassungsgericht.
Sahra Wagenknecht hält es für sehr wahrscheinlich, dass ihre Partei eigentlich im Bundestag sitzen müsste.
(Foto: Kay Nietfeld/dpa)
Berlin - Ein Jahr nach der Bundestagswahl zieht das Bündnis Sahra Wagenknecht vor das Bundesverfassungsgericht, um doch noch ins Parlament zu kommen. Am 18. Februar soll der Antrag auf Neuauszählung aller Stimmen in Karlsruhe eingereicht werden. Wann und wie die höchsten deutschen Richter entscheiden, ist offen. Sollte das BSW aber Erfolg haben, könnte das ein politisches Beben auslösen: Am Ende könnte die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) ohne Mehrheit stehen.
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