Warum kommt das Kosovo nicht zur Ruhe?

Politik

Immer wieder bringen Gewalt und Zusammenstöße den jüngsten Staat Europas in die Schlagzeilen. Nachbar Serbien will sich mit dem Verlust seiner ehemaligen Provinz nicht abfinden.

Soldaten und Polizisten bewachen nach den Zusammenstößen zwischen ethnischen Serben und Truppen der Nato-geführten KFOR-Friedenstruppe ein Gebäude in Zvecan.

Soldaten und Polizisten bewachen nach den Zusammenstößen zwischen ethnischen Serben und Truppen der Nato-geführten KFOR-Friedenstruppe ein Gebäude in Zvecan.

(Foto: Dejan Simicevic/AP)

Pristina - Die Ausschreitungen mit 80 verletzten Nato-Soldaten und serbischen Zivilisten im Nord-Kosovo markieren den schlimmsten gewaltsamen Konflikt der vergangenen Jahre in dem kleinen Balkanland. Im Kosovo, das sich 2008 für unabhängig erklärte und vom Nachbarland Serbien nicht anerkannt wird, leben heute fast zwei Millionen Albaner, im eher ländlich geprägten Norden des Landes an der Grenze zu Serbien rund 50.000 Serben. Mit dem Staat Kosovo, der ehemaligen serbischen Provinz, wollen letztere nichts zu tun haben.

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