Am wahren Problem vorbei
Politik
Bauministerin Geywitz stellt ein Programm vor, das mit günstigen Krediten den „Traum vom Eigenheim“ ermöglichen soll. Doch das Vorhaben hat einige Schwächen – und effektiver wäre wohl ein anderes Instrument, findet unser Berlin-Korrespondent.
Gerade die Kaufnebenkosten machen denjenigen zu schaffen, die eine Immobilie erwerben wollen.
(Foto: picture alliance/dpa/dpa-tmn/Andrea Warnecke)
Die Deutschen wollen gern in den eigenen vier Wänden leben. Laut Umfragen streben bis zu 90 Prozent junger Menschen an, Wohneigentum zu besitzen. Auch wenn das häufig mehr Aufwand mit sich bringt, als viele wahrhaben wollen, gibt es doch eine ganze Reihe von Vorteilen. Man schützt sich vor Altersarmut und braucht sich auch vor Inflation weniger zu fürchten. Und allein psychologisch ist der Wunsch nach einer eigenen Immobilie nachvollziehbar: Auf „seinem“ Grund und Boden zu leben, gibt vielen ein Gefühl von Sicherheit. Und nicht zuletzt ist es eine gute Möglichkeit, Vermögen von einer Generation an die nächste weiterzugeben.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen