Altkanzler darf nicht zum SPD-Parteitag

Politik

Das Parteiausschlussverfahren gegen Gerhard Schröder ist gescheitert. Geächtet wird er von der SPD-Führung nun trotzdem. Beim nächsten Parteitag ist der frühere Kanzler und Parteivorsitzende unerwünscht. SPD-Chefin Esken betrachtet ihn nur noch als Geschäftsmann.

Zuletzt sorgte Schröder für Aufregung, als er zusammen mit seiner Frau Soyeon Schröder-Kim beim Empfang der russischen Botschaft  auftauchte (Archivfoto).

Zuletzt sorgte Schröder für Aufregung, als er zusammen mit seiner Frau Soyeon Schröder-Kim beim Empfang der russischen Botschaft auftauchte (Archivfoto).

(Foto: dpa/Uwe Anspach)

Die SPD-Spitze wird den früheren deutschen Bundeskanzler und Parteivorsitzenden Gerhard Schröder nicht zum Bundesparteitag im Dezember einladen. „Wir werden es so halten, wie wir es jetzt bei der Feier zum 160-jährigen Bestehen der SPD auch gehalten haben“, sagte die Parteivorsitzende Saskia Esken der Deutschen Presse-Agentur. Zum Jubiläums-Festakt am vergangenen Dienstag in der Berliner Parteizentrale erhielt der wegen seiner Russland-Nähe in der Kritik stehende Schröder im Gegensatz zu anderen Ex-Parteivorsitzenden keine Einladung.

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