Zirkus holt Künstler aus der Ukraine

Pforzheim

Zirkus des Horrors feiert Premiere auf dem Messplatz in Pforzheim. Neue Ensemblemitglieder aus dem Kriegsgebiet krönen die Show. Das Thema der Unterwelt zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm und ist unterhaltsame Garnitur für hochwertige Artistik.

Das Quartett aus der Ukraine begeistert mit Balanceakten, während die Teufelin der Erde entschwebt und der Künstler mit Höllentattoos mit dem Stuhl tanzt. Fotos: Roth

Das Quartett aus der Ukraine begeistert mit Balanceakten, während die Teufelin der Erde entschwebt und der Künstler mit Höllentattoos mit dem Stuhl tanzt. Fotos: Roth

Pforzheim. Das geht ja schon gut los: Beim Warten auf den Einlass kommt eine zottlige Gestalt mit grimmiger Miene keulenschwingend auf Jessica (25) zu. „Abstand halten“, knurrt die Gestalt auf dem dunklen Pforzheimer Messplatz. Jessica lacht. Sie weiß oder ahnt zumindest: Solche Aktionen gehören zum Konzept des „Zirkus des Horrors“. Für sie an diesem Freitagabend eine willkommene Abwechslung von Arbeit, Corona und den Kriegsnachrichten aus der Ukraine. „Das belastetet einen schon. Und ja, ich finde, man muss auch mal Abstand gewinnen und sich ein bisschen amüsieren dürfen“, ist die Meinung der jungen Frau aus Heilbronn, die wenig später in einer „Gruft“ Platz nimmt und im Übrigen auch nur ein Schulterzucken für die hohen Benzinpreise hat. „Für die Arbeit fährt man ja auch viel rum.“

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