Tschernobyl wirft heute noch Fragen auf
Pforzheim
Eine Podiumsdiskussion im Landratsamt Enzkreis zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe ist gut besucht. Auf dem Podium sitzen zwei ausgewiesene Fachleute, der Meteorologe Wolfgang Raskob und der Physiker Sebastian Pflugbeil.
Die Katastrophe von Tschernobyl und ihre Folgen sind auch vier Jahrzehnte später nicht vergessen.Foto: Adobe-Stock/Sergei Koshkarov
Pforzheim. 40 Jahre nach der verheerenden Reaktorkatastrophe in Tschernobyl hat sich viel getan. Als Folge wurde in Deutschland das Umweltministerium gegründet, es gibt ein dichtes Messsystem, ein Maßnahmenkatalog für den Notfallschutz wurde erarbeitet, ein Entscheidungshilfesystem entwickelt und die Hilfe zur Selbsthilfe wird weiter gepusht. Aber die Harmonisierung der Maßnahmen in Europa fehlt, die Frage der Endlagerung ist längst nicht gelöst, und die Informationspolitik ist zwar besser geworden, müsste aber verständlicher sein.
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