Schüsse auf lärmenden Handwerker abgefeuert

Pforzheim

66-Jähriger steht wegen versuchten Mordes vor Gericht. Im Wodka-Delirium zur Waffe gegriffen.

Pforzheim (weg). Tagelang hatte der 65-Jährige nicht geschlafen, hatte Wodka getrunken, sich übergeben, wieder getrunken, Bauchschmerzen gehabt, die er mit Hochprozentigem bekämpfte. Jetzt endlich, am 19. November vergangenen Jahres, gegen 17 Uhr, war er in seinem Auto in der Tiefgarage eingenickt. Doch ein infernalischer Lärm aus der gegenüberliegenden Erdgeschosswohnung in der Blücherstraße weckte ihn auf – ein Handwerker bohrte und hämmerte. Voll Wut packte der Mann eine Pistole, die er für eine Schreckschusswaffe hielt, wie sein Verteidiger Bastian Meyer für ihn erklärte, und gab zwei Schüsse ab. Die Scheibe in der Wohnung zersplitterte. Es war keine Schreckschusspistole, sondern eine scharfe Waffe, die er in der Hand hielt.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen