Infektionsgeschehen flaut weiter ab

Pforzheim

Aber immer noch sind hohe Todesraten zu beklagen. Keine Cluster-Bildungen, das Virus bleibt dennoch in der Fläche präsent.

Unsere Grafik zeigt die Entwicklung seit dem vergangenen Freitag. Grafik: MT

Unsere Grafik zeigt die Entwicklung seit dem vergangenen Freitag. Grafik: MT

Enzkreis/Pforzheim (pm/fg). Während das Infektionsgeschehen weiter abflaut, sind nach wie vor hohe Todesraten zu beklagen. Wie das Gesundheitsamt am Dienstag mitgeteilt hat, sind vier Männer und eine Frau aus Pforzheim nach einer Covid-19-Infektion gestorben. Sie waren zwischen Mitte 80 und Anfang 90. Damit steigt die Zahl der nach einer Infektion mit dem Coronavirus Verstorbenen in Pforzheim auf 111, im Enzkreis liegt sie unverändert bei 167.

Das Landesgesundheitsamt hat am Dienstag für den Enzkreis neun neue Infektionen gemeldet, für Pforzheim 15. Die 7-Tage-Inzidenz im Enzkreis beträgt aktuell 69,7 in Pforzheim 125,4. Vor einer Woche lag der Wert im Enzkreis bei 106,2, in Pforzheim bei 177,8.

In zwölf Kommunen wurden seit dem vergangenen Freitag keine neuen Infektionen gemeldet. Dazu gehören Maulbronn, Ölbronnn-Dürrn, Ötisheim, Sternenfels und Illingen. Im Vergleich zum Dienstag vor einer Woche sind nur Sternenfels, Illingen und Wimsheim ohne Neuinfektionen geblieben. Mit Ausnahme von Pforzheim, wo im Wochenvergleich 303 neue Infektionen gemeldet worden sind, stellt sich die Lage aktuell so dar, dass es mehrheitlich vereinzelte Infektionen sind. Es gibt keine Hinweise auf Cluster-Bildungen, wobei das Virus in der Fläche immer noch aktiv bleibt. Im Großteil der Städte und Gemeinden ist die Zahl der akut Infizierten zurückgegangen. In Illingen sind es derzeit 24 Menschen, in Knittlingen elf, in Maulbronn 13, in Mühlacker 122, in Ölbronn-Dürrn sechs, in Ötisheim sieben, in Sternenfels zwei und in Wiernsheim sechs.

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