Haftstrafe für Botendienste
Pforzheim
Gericht erkennt auf Geldwäsche.
Pforzheim/Karlsruhe. „Kriminelles verabscheue ich“, versicherte der 34-jährige Angeklagte in seinem „letzten Wort“ vor dem Urteil. Er sei nicht aus der Ukraine geflüchtet, um in Deutschland ein besseres Leben zu haben, sondern um Schutz vor dem Krieg zu finden. „Ich habe arbeiten wollen, statt dem Staat auf der Tasche zu liegen.“ Jedoch hätte er bemerken müssen, so der Vorsitzende Richter der Strafkammer in Karlsruhe, Sven Müller, dass es nicht „sauber“ war, was er in seinem Nebenjob tat. 47-mal war der Mann mit hohen Geldsummen quer durch Süddeutschland gefahren, resümierte Müller in der Urteilsbegründung. Von Oktober 2025 bis Ende Februar dieses Jahres. Hatte das Geld, insgesamt mehr als 2,8 Millionen, von arglosen Geldgebern, die auf kräftige Renditen hofften, zu Geldabnehmern gebracht. Keinen von ihnen hatte der Mann gekannt.
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