HWK: Solide Zahlen stimmen optimistisch

Pforzheim

Gute Nachrichten hat es bei der Jahrespressekonferenz der Handwerkskammer Karlsruhe in Pforzheim gegeben. Im Gegensatz zur seit geraumer Zeit schwächelnden Industrie erwies sich das Handwerk im Jahr 2025 als ein Stabilitätsfaktor.

Zuversichtlich: Vizepräsident Frank Herrmann (v. li.), Präsident Karsten Lamprecht und Hauptgeschäftsführer Walter Bantleon (alle HWK Karlsruhe). Foto: Metzbaur

Zuversichtlich: Vizepräsident Frank Herrmann (v. li.), Präsident Karsten Lamprecht und Hauptgeschäftsführer Walter Bantleon (alle HWK Karlsruhe). Foto: Metzbaur

Pforzheim. Der Kammerbezirk startete mit einem Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr in das aktuelle Ausbildungsjahr. Das sind 2386 Lehrlinge, die eine handwerkliche Ausbildung in der Region begonnen haben, davon 244 in Pforzheim und 269 im Enzkreis. Damit liegt die Handwerkskammer Karlsruhe an der Spitze aller acht baden-württembergischen Handwerkskammern. Zur HWK Karlsruhe zählen die sieben Stadt- und Landkreise Karlsruhe, Pforzheim, Enzkreis, Rastatt, Baden-Baden und Calw. Zwei Entwicklungen sind im Bereich Ausbildung auffällig: „Das Handwerk leistet meisterhaft Integration“, sagt Hauptgeschäftsführer Walter Bantleon mit Blick auf 659 Neuverträge für Auszubildende mit Fluchthintergrund im Jahr 2025, im Vorjahr lag die Zahl bei 175. Dazu kommt die Zahl der Berufsstarter aus der Ukraine; sie stieg von 39 auf 179. Die zweite Entwicklung benannte Vizepräsident Frank Hermann: In den letzten beiden Jahren sei eine deutliche Qualitätssteigerung bei den Lehrlingen „über alle Schulformen hinweg“ zu erkennen. „Die Attraktivität des Handwerks steigt!“

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