Attacke im Klinikum im Delirium bleibt folgenlos
Pforzheim
Verhandlung in Pforzheim endet mit Freispruch. Alkoholentzug wird als Grund für einen blutigen Angriff auf den Mitpatienten angesehen.
Pforzheim. Sätze, die mit „hätte“‘, „wäre“, „wenn“ beginnen, sagen kluge Menschen, müsste man eigentlich gar nicht zu Ende sprechen. Denn sie sind sinnlos. Eigentlich. Und daher: Wenn der wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagte 35-Jährige am 27. August vergangenen Jahres im Helios-Klinikum die Wahrheit über seinen täglichen Alkoholkonsum offenbart hätte, wäre seinem 94 Jahre alten Mitpatienten einiges erspart geblieben. In jener Nacht erlitt dieser gegen 5 Uhr morgens eine nahezu tennisballgroße Beule an der Stirn und eine lange Schnittwunde am Bauch.
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