Wirbel um Buchhandlungspreis: Weimer sagt Verleihung ab

Panorama

Der Kulturstaatsminister streicht drei linke Buchläden aus einer Preisliste und sorgt damit für Kritik. Nun kippt er die Verleihung auf der Leipziger Buchmesse. Längst geht es ums Grundsätzliche.

Weimer ließ drei Buchläden wegen "verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse" von der Liste für den Deutschen Buchhandlungspreis streichen, darunter auch die Buchhandlung "Rote Straße" in Göttingen.

Weimer ließ drei Buchläden wegen "verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse" von der Liste für den Deutschen Buchhandlungspreis streichen, darunter auch die Buchhandlung "Rote Straße" in Göttingen.

(Foto: Stefan Rampfel/dpa)

Berlin - Erst ließ Kulturstaatsminister Wolfram Weimer drei linke Buchläden wegen "verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse" von der Liste streichen - jetzt hat er die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises auf der Leipziger Buchmesse überraschend komplett abgesagt. Die Veranstaltung war für den 19. März geplant. Es ist die Eskalation eines Streits, bei dem es um weit mehr geht als um einen bislang eher unscheinbaren Branchenpreis.

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