Vor 110 Jahren: Die 300 Tage dauernde "Hölle von Verdun“ beginnt

Panorama

Zehn lange Monate lang ringen Deutsche und Franzosen 1916 um Verdun. Ein brutales Blutvergießen, das sich in beiden Ländern ins Gedächtnis gebrannt hat. Am 21. Februar 2026 jährt sich das Ende der deutschen Großoffensive auf das französische Festungssystem zum 110 Male.

In der „Hölle von Verdun“ entfaltet sich auf einem kleinen Gebiet der ganze Horror der industrialisierten Kriegsführung –  mit Trommelfeuer, Giftgasattacken und Flammenwerfern.

In der „Hölle von Verdun“ entfaltet sich auf einem kleinen Gebiet der ganze Horror der industrialisierten Kriegsführung – mit Trommelfeuer, Giftgasattacken und Flammenwerfern.

(Foto: Imago/TT)

Am frühen Morgen des 21. Februar 1916 brach das Inferno los. Aus mehr als 1200 Geschützen feuerten die deutschen Truppen auf die französischen Stellungen nördlich von Verdun. Stundenlang. Bis zum späten Nachmittag fielen mehr als eine Million Granaten. Das Blutbad sollte 300 Tage dauern.

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