Vom Erdbeben 2023 nichts gelernt?
Panorama
Bei dem Beben vor drei Jahren starben im Südosten der Türkei zehntausende Menschen. Ohne Pfusch am Bau könnten wohl viele noch leben. Die Angehörigen dringen auf härtere Strafen.
Zum Jahrestag 2025 gab es Demonstrationen von Hinterbliebenen, hier in der Provinz Hatay
(Foto: imago//Bilal Seckin)
Als am 6. Februar 2023 die Erde bebte, brach der achtstöckige Wohnturm namens Furkan in der südtürkischen Stadt Nizip in sich zusammen und begrub 51 Menschen unter sich. Das Haus war eines von mehr als 35 000 Gebäuden, die an diesem Tag zerstört wurden, mehr als 50 000 Menschen starben. Viele von ihnen könnten noch leben, wenn an Gebäuden wie dem Furkan nicht herumgepfuscht worden wäre. Inzwischen läuft die juristische Aufarbeitung der Katastrophe, doch dabei zeigt sich, dass türkische Richter sehr gnädig mit den Verantwortlichen umgehen. Das treibt die Angehörigen der Opfer auf die Barrikaden.
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