Virus tötet 72 Tiger - Kritik an Thailands Erlebnisparks

Panorama

Massensterben hinter Gittern: Ein Virus tötet Dutzende Raubkatzen in Chiang Mai – nun wächst der Druck auf die Betreiber der Tiger-Streichelzoos. Wie konnte sich der Erreger so rasant ausbreiten?

Innerhalb weniger Wochen starben in Nordthailand Dutzende Tiger - offenbar an einem Virus. (Archivbild)

Innerhalb weniger Wochen starben in Nordthailand Dutzende Tiger - offenbar an einem Virus. (Archivbild)

(Foto: Carola Frentzen/dpa)

Chiang Mai - In zwei privaten Tigeranlagen in Nordthailand sind innerhalb weniger Wochen 72 Raubkatzen offenbar infolge eines Virusausbruchs verendet. Es handelt sich Medienberichten zufolge um das größte dokumentierte Massensterben in einer solchen Einrichtung in Thailand. Die Tragödie löste eine neue Debatte über Tiger-Erlebnisparks und die Bedingungen in solchen Einrichtungen aus. Tierschützer kritisieren schon seit Jahren "Streichelzoos", in denen Besucher gegen Gebühr mit Großkatzen posieren oder sie berühren können. "Diese Tiger starben so, wie sie gelebt haben – in Elend, Gefangenschaft und Angst", teilte die Tierrechtsorganisation Peta mit. "Es ist an der Zeit, dass die thailändische Regierung diese Betriebe endgültig schließt", forderte Jason Baker, Präsident von Peta Asien.

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