Schusswunden versorgen per Videobotschaft
Panorama
Im Iran kommt die Gewalt nicht zur Ruhe. In Deutschland versucht eine Gruppe von iranischen Ärzten, den Menschen vor Ort zu helfen – mit ungewöhnlichen Mitteln.
Dieses am 09. Januar aufgenommene und am 13. Januar via AP zur Verfügung gestellte Foto soll Iraner bei einem Protest gegen die Regierung in Teheran zeigen.
(Foto: picture alliance/dpa/UGC/AP)
Das Bild zeigt Schusswunden im Oberschenkel eines jungen Mannes. Dort, wo sich die Schrotkugeln in das Gewebe gebohrt haben, ist die Haut schwärzlich und blutig verfärbt. Dazu der Hilferuf der Familie: „Was sollen wir tun?“ Das Foto ist über eine verschlüsselte Satellitenverbindung an Parisa Fathi und ihre Mitstreiter verschickt worden – direkt aus dem Iran. Es sind Botschaften von Landsleuten, die sich in den vergangenen Wochen gegen das Regime aufgelehnt haben und dabei kaltblütig niedergeschossen worden sind.
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