Sanfte Egozentriker
Panorama
Die Katze ist der Deutschen zweitliebstes Haustier. Wir bewundern ihre Freiheitsliebe – noch mehr ihre Fähigkeit, sich 18 Stunden am Tag zu entspannen.
Mensch und Katze: eine seltsame Beziehung.
(Foto: Björn Locke)
Ein Kater, angezogen vom raschelnden Geräusch des Papiers, springt auf das Sofa, lehnt sich mit dem Gewicht seiner fünf Kilo an die Beine des Zeitungslesers, um sich erst einmal ausführlich der Fellpflege zu widmen. Der Zeitungsleser lacht derweil leise über eine politische Karikatur, liest den Leitartikel, blättert knisternd durch das Weltgeschehen. Der Kater zeigt sich von der analytischen Tiefe und der Macht des Wortes wenig beeindruckt, verändert allenfalls seine Lage und fährt mit der Körperhygiene fort. Als der Katzenfreund sich dem Kulturteil nähert, um danach mit dem Sport seine Zeitungslektüre zu beenden, streckt er ihm die weiße Kehle hin, um gestreichelt zu werden, schnurrt zufrieden und döst ein. Katze und Mensch verbindet ein angenehmes, wohliges Gefühl. Ganz offensichtlich mögen sie sich und vertrauen einander.
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