Säugling stirbt an Meningokokken

Panorama

Meningokokken-Erkrankungen sind in Deutschland sehr selten, verlaufen jedoch meist schwerwiegend. In Berlin gab es nun einen Todesfall.

Für den Säugling kam jede Hilfe zu spät (Symbolbild).

Für den Säugling kam jede Hilfe zu spät (Symbolbild).

(Foto: dpa/Monika Skolimowska)

Ein etwa drei Monate altes Baby ist in Berlin an den Folgen einer Meningokokken-Infektion gestorben. Der Säugling sei am 24. Januar mit einem Hautausschlag und Bewusstseinstrübung in die Notaufnahme gekommen, heißt es in einem Bericht zu Infektionskrankheiten des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso). „Er entwickelte ein Waterhouse-Friderichsen-Syndrom und verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus“, so die Experten. Das Waterhouse-Friderichsen-Syndrom ist eine besonders schwere Form des septischen Schocks, die laut Robert Koch-Institut (RKI) in etwa einem Drittel der Fälle zum Tod führt. Zuvor hatte die „B.Z.“ über den Todesfall berichtet.

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